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Selbsterfahrungsseminare
mit Sabine Klar & Franz Reithmayr


Für alle Selbsterfahrungsseminare gilt:
max. 12 Teilnehmerinnen & Teilnehmer
Dauer: 20 Einheiten
Kosten:
€ 240.- für Studierende der ÖAS Ostregion bis C32
€ 280.- für Studierende der ÖAS Ostregion ab C33
€ 290.- für sonstige Mitglieder der ÖAS
€ 310.- für alle anderen
Info & Anmeldungen:
telephonisch, per e-Mail oder per Post
Ort: IAM, 1020 Wien, Erlafstrasse 7/30
06802108334, iam@iam.or.at



2018

Gestörte Zweisamkeit

Wenn die Grenzen einer monogamen Zweierbeziehung von einem der Partner überschritten werden, laden Begriffe wie „Fremdgehen” oder „Betrügen” zur schnellen Parteinahme ein. Sie suggerieren eine klare Perspektive, es gibt Opfer und Täter, und beide sind identifizierbar. Doch dieses Urteil wird schnell fragwürdig, sobald man sich selbst trotz bestehender Beziehung verliebt oder zu einem „gebundenen” Menschen hingezogen fühlt.
Fragen: Welche Positionen einer solchen Dreier- oder Viererkonstellation kenne ich aus eigener Erfahrung? Was habe ich gemacht, und was hat es mit mir gemacht? Oder: Wie wäre es, wenn ich morgen dahinter käme, daß...? Oder wenn ich mich selbst hoffnungslos verliebte? Und wo beginnt eigentlich das Verbotene?
In diesem Seminar geht es um die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Positionen einer solchen Konstellation, um (Zweier-)Beziehung und um andere Vorstellungen, die im Zusammenhang mit eigenen Erfahrungen entwickelt wurden.

Nächster Termin:
16-18. November 2018
Andere Termine sind auf Anfrage ab sechs Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmern möglich.



2019

Krisen, Traumata
Was zwingt mich in die Knie, was läßt mich wieder aufstehen?


Krisen und Verletzungen durch das Leben lassen Spuren zurück: Wunden und Narben, Schief- und Schonhaltungen, Erwartungen und Ängste, Vorstellungen über sich und die Welt, Dummheiten und Weisheiten. In diesem Seminar geht es weniger um die Bewältigung aktueller Krisen, als um die rückblickende Exploration dessen, was sich im Zusammenhang mit einer erlebten Verletzung bzw. Krise über die eigene Art und Weise, Schweres zu verarbeiten, lernen läßt.
Welche Bilder und Vorstellungen helfen oder hindern, schwächen oder stärken, erinnern oder lassen vergessen?
Wie wirken die Lebenswelt, das gedankliche und soziale Milieu, das jeweilige Sprachspiel, in dem man sich befindet?
Wie tut mit eigener und fremder Angst, mit Schmerz und Elend?
Im Sinn praktischer Philosophie werden außerdem exemplarisch die eigenen Lernerfahrungen mit tradierten Konzepten der Lebenskunst in Verbindung gebracht, um die aus der Krise bzw. Verletzung erwachsene eigene Weisheit deutlicher wahrnehmen und mit anderem vergleichen zu können.

Nächster Termin:
18.-20. Jänner 2019
Andere Termine sind auf Anfrage ab sechs Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmern möglich.


Worüber keiner gerne redet
Krankheit, Verfall, Tod


Soviel steht fest: Wir werden alle sterben. Das wissen wir auch - irgendwo „im Hinterkopf”. Manchmal drängt dieses Wissen in den Vordergrund - durch ein Erlebnis, eine ungünstige medizinische Diagnose oder die Beobachtung des eigenen körperlichen Verfalls - bleibt aber sogar vertrauten Menschen gegenüber unausgesprochen und verborgen.
Das gilt auch in Therapien. Die Angst vor dem Krankwerden, Verfallen, Sterben oder Totsein spielt im Hintergrund vieler Probleme eine große Rolle, zum einen, weil sie zu den fundamentalsten und tiefgehendsten Erlebnissen der Klienten gehört, zum anderen, weil das Thema auch uns selbst unmittelbar und unausweichlich betrifft. Trotzdem wird das oft nicht zum Thema, vielleicht weil uns die existenzielle Ausgesetztheit, die mit Verfall und Tod einhergeht, hilflos macht. Dabei verbindet sie uns mit jedem anderen Menschen in einer Weise, die übliche Formen der Nähe, wie Sympathie oder Ähnlichkeit, überschreitet.
In diesem Seminar werden wir der Zumutung, selbst verfallen, krank werden zu können und sicher sterben zu müssen und dasselbe bei anderen zu erleben, gemeinsam ins Gesicht sehen. Vielleicht fühlen wir uns ja dann weniger allein damit und können unsere Klient_innen besser verstehen.

Nächster Termin:
1.-3. März 2019
Andere Termine sind auf Anfrage ab sechs Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmern möglich.


Worüber man nicht sprechen kann
Auseinandersetzung mit den Göttern, Geistern und Dämonen der eigenen geistigen Welt


In diesem Seminar sollen jene Bereiche im Leben beleuchtet werden, in denen Menschen in irrationaler Weise an die Existenz und Wirkung innerer oder äußerer Einflüsse oder „Mächte” glauben, ihnen vertrauen oder sich vor ihnen fürchten. Es geht um religiöse und andere Bindungen, um übernommene und selbst entwickelte, geliebte und ungeliebte, schädliche und hilfreiche Ideen.
Es geht um Glaube, Aberglaube und Unglaube, um magische Worte und Alltagsrituale, um Orte der Kraft, Kultstätten und besondere Gegenstände. Es geht auch um einen Umgang mit Menschen, die ausgeprägte einschlägige Vorstellungen und Eigenheiten haben.
Ziel des Seminars ist es, sich in seiner eigenen Position in der Welt genauer zu verstehen, sich mit der Welt anderer auseinanderzusetzen und die Unterschiede zu explorieren.

Nächster Termin:
8.-10. November 2019
Andere Termine sind auf Anfrage ab sechs Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmern möglich.







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