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Selbsterfahrungsseminare
mit Sabine Klar & Franz Reithmayr


Für alle Selbsterfahrungsseminare gilt:
max. 12 Teilnehmerinnen & Teilnehmer
Dauer: 20 Einheiten
Kosten:
€ 240.- für Studierende der ÖAS Ostregion bis C32
€ 280.- für Studierende der ÖAS Ostregion ab C33
€ 290.- für sonstige Mitglieder der ÖAS
€ 310.- für alle anderen
Info & Anmeldungen:
telephonisch, per e-Mail oder per Post
Ort: IAM, 1020 Wien, Erlafstrasse 7/30
06802108334, iam@iam.or.at



2018

Auf der Suche nach der Selbstliebe

Wahrscheinlich jeder von uns kennt dieses Phänomen: In mir redet Unterschiedliches mit und es wird da drinnen zuweilen heftig diskutiert und gestritten. In meinem „Ich” gibt es mehr als eine „Stimme” und diese Stimmen vertreten unterschiedliche Interessen. Schuld-, Scham- und Gewissensdiskurse nehmen Raum ein, nähren sich von Werten der Herkunftsfamilie und der Gesellschaft und lassen an anderen Aspekten des „Ichs” zweifeln. „Böse Blicke” richten sich auf angeblich Peinliches oder Ungenügendes im eigenen Ich-Revier und machen klein und ohnmächtig. Die Zerrissenheit zwischen verschiedenen inneren Positionen („Ich-Ausprägungen”) kann eine schwere Belastung darstellen und am Selbstvertrauen hindern. Oft beschränken diese „Geister” auch „nur” den Handlungsspielraum: Viele Menschen haben eine Stimme, die sehr vorsichtig ist, sehr „vernünftig”, die sie aber an vielem hindert, das sie gern täten. Und sie haben andere Stimmen, die mit ihren Impulsen, Wünschen, Träumen und Sehnsüchten hartnäckig übergangen werden - und eines Tages vielleicht verstummen. In diesem Selbsterfahrungsseminar soll es um das Bewußtwerden und die Differenzierung der inneren Einflussfaktoren und Denkweisen gehen, die im Ich-Gefüge Macht behaupten. Auf der Basis des „eigenen Guten” können manche dieser „mitredenden” und „mitwirkenden” Faktoren mit „Ich-Energie” gefüttert und andere aus dem inneren Gefüge hinausgeworfen (externalisiert) werden. Die Möglichkeit, im eigenen Ich Ordnung zu schaffen und es neu zusammenzusetzen, eröffnet ein hohes Maß menschlicher Freiheit, die gleichzeitig eine Basis für eine Selbstliebe ist, die es ermöglicht, sich selbst gut zu behüten.

Nächster Termin:
6.-8. April 2018 (ausgebucht)
Andere Termine sind auf Anfrage ab sechs Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmern möglich.


Gestörte Zweisamkeit

Wenn die Grenzen einer monogamen Zweierbeziehung von einem der Partner überschritten werden, laden Begriffe wie „Fremdgehen” oder „Betrügen” zur schnellen Parteinahme ein. Sie suggerieren eine klare Perspektive, es gibt Opfer und Täter, und beide sind identifizierbar. Doch dieses Urteil wird schnell fragwürdig, sobald man sich selbst trotz bestehender Beziehung verliebt oder zu einem „gebundenen” Menschen hingezogen fühlt.
Fragen: Welche Positionen einer solchen Dreier- oder Viererkonstellation kenne ich aus eigener Erfahrung? Was habe ich gemacht, und was hat es mit mir gemacht? Oder: Wie wäre es, wenn ich morgen dahinter käme, daß...? Oder wenn ich mich selbst hoffnungslos verliebte? Und wo beginnt eigentlich das Verbotene?
In diesem Seminar geht es um die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Positionen einer solchen Konstellation, um (Zweier-)Beziehung und um andere Vorstellungen, die im Zusammenhang mit eigenen Erfahrungen entwickelt wurden.

Nächster Termin:
16-18. November 2018
Andere Termine sind auf Anfrage ab sechs Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmern möglich.


2019

Worüber keiner gerne redet. Krankheit, Verfall und Tod

Nächster Termin:
1.-3. März 2019
Andere Termine sind auf Anfrage ab sechs Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmern möglich.







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